Neuigkeiten  7/2001
Verkehrszählungsdatenbank VZA unter INTERBASE
Die Version 2.0 steht kurz vor der Auslieferung. Derzeit unterstützt Microsoft ACCESS drei Datenbanken:
  • ACCESS für kleine Datenmengen und geringes Abfragevolumen
  • ORACLE bzw. INTERBASE für große Datenmengen
Nach  längerer Suche nach einer kostengünstigen "echten Datenbank" sind wir daher auf die kostenfreie Datenbank INTERBASE gestoßen, welche ohne Lizensierungskosten einzurichten ist. Die Implementierung erfolgt in der Version VZA 2.0, welche inzwischen in der Testphase angelangt ist. Die Version 2.0 bietet darüber hinaus das Hochrechnungsverfahren von Kurzzeitzählungen auf DTV. Die weiteren Planung sehen eine universelle Ascii-Import-Schnittstelle für die Datenübernahmen von LSA-Leitrechnern vor. Weiterhin ist die Implementation  des XML-Datenformates in Vorbereitung.

Ausgleichsverfahren
In Verkehrsmodellen stellt sich oft die Anforderung aus singulären Verkehrszählungen eine Nachfragematrix zu erstellen. Verkehrsbefragungen oder Kenzeichenverfolgungen sind zum einen sehr teuer und fehleranfällig. Hierbei werden dann auch nur ein Teilbereich der Kfz-Fahrten mit Quelle und Ziel erfaßt, ohne Angaben über deren Ursachen. Hier bietet eine detaillierte Verkehrserzeugungs- und Verteilungsrechnung viele Vorteile. 
Bis zu einem geeichten Verkehrsmodell ist es aber noch ein langer Weg. Mit der größeren Detaillierung des Netzes bei umfangreichen Regionalnetzen steigt der Eichungsaufwand erheblich. Es stellt sich dann oft die Frage, ob Differenzen zwischen Zählungen und Erhebungen durch Netzungenauigkeiten, Methoden oder aber Fehler in der Nachfragematrix hervorgerufen sind. Das Ausgleichsverfahren bietet hier eine interessanten Ansatzpunkt. Es ändert unter weitgehender Beibehaltung des Quell- und Zielverkehrsaufkommens die einzelnen Fij-Beziehungen in der Art, daß vorgegebene Zählwerte erreicht werden. Das Einsatzgebiet ist enorm groß! So kann eine isolierte Betrachtung der Kfz-Ströme unter Kenntnis vieler Zählquerschnitte sowie des Quell und Zielverkehrsaufkommens zwischen den Verkehrszellen ermittelt werden. Erste Untersuchungen verliefen sehr erfolgreich, so daß ein breiter Einsatz geplant ist. PSV-Anwendern steht das Modul ab sofort zur Verfügung.

Design: Eusterbrock & Zepf
Umsetzung: SoftAiX - Homepage Softwareentwicklung • EDV-Beratung • Service • Dipl.-Inf. Patrick Krott