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Verkehrszählungsdatenbank
VZA unter INTERBASE
Die Version 2.0
steht kurz vor der Auslieferung. Derzeit unterstützt Microsoft ACCESS
drei Datenbanken:
-
ACCESS für kleine
Datenmengen und geringes Abfragevolumen
-
ORACLE bzw. INTERBASE
für große Datenmengen
Nach längerer
Suche nach einer kostengünstigen "echten Datenbank" sind wir daher
auf die kostenfreie Datenbank INTERBASE gestoßen, welche ohne Lizensierungskosten
einzurichten ist. Die Implementierung erfolgt in der Version VZA 2.0, welche
inzwischen in der Testphase angelangt ist. Die Version 2.0 bietet darüber
hinaus das Hochrechnungsverfahren von Kurzzeitzählungen auf DTV. Die
weiteren Planung sehen eine universelle Ascii-Import-Schnittstelle für
die Datenübernahmen von LSA-Leitrechnern vor. Weiterhin ist die Implementation
des XML-Datenformates in Vorbereitung.
Ausgleichsverfahren
In Verkehrsmodellen
stellt sich oft die Anforderung aus singulären Verkehrszählungen
eine Nachfragematrix zu erstellen. Verkehrsbefragungen oder Kenzeichenverfolgungen
sind zum einen sehr teuer und fehleranfällig. Hierbei werden dann
auch nur ein Teilbereich der Kfz-Fahrten mit Quelle und Ziel erfaßt,
ohne Angaben über deren Ursachen. Hier bietet eine detaillierte Verkehrserzeugungs-
und Verteilungsrechnung viele Vorteile.
Bis zu einem geeichten
Verkehrsmodell ist es aber noch ein langer Weg. Mit der größeren
Detaillierung des Netzes bei umfangreichen Regionalnetzen steigt der Eichungsaufwand
erheblich. Es stellt sich dann oft die Frage, ob Differenzen zwischen Zählungen
und Erhebungen durch Netzungenauigkeiten, Methoden oder aber Fehler in
der Nachfragematrix hervorgerufen sind. Das Ausgleichsverfahren bietet
hier eine interessanten Ansatzpunkt. Es ändert unter weitgehender
Beibehaltung des Quell- und Zielverkehrsaufkommens die einzelnen Fij-Beziehungen
in der Art, daß vorgegebene Zählwerte erreicht werden. Das Einsatzgebiet
ist enorm groß! So kann eine isolierte Betrachtung der Kfz-Ströme
unter Kenntnis vieler Zählquerschnitte sowie des Quell und Zielverkehrsaufkommens
zwischen den Verkehrszellen ermittelt werden. Erste Untersuchungen verliefen
sehr erfolgreich, so daß ein breiter Einsatz geplant ist. PSV-Anwendern
steht das Modul ab sofort zur Verfügung. |